Termine auf dem Land sind für mich immer eine Strafe. Erst recht auf dem Bauernhof. Und genau da musste ich in aller Frühe hin. Zu einem Zeitpunkt, an dem ich normalerweise noch einmal die Schlummertaste drücke. Der Landwirt hat indes schon das zweite Frühstück hinter sich. Da fuhr ich nun möglichst dicht an den Kuhstall heran. Doch die Hinterlassenschaften dutzender Rindviecher versperrten den Weg ins Innere. Der nette Bauer hat meine verzweifelten Blicke erkannt. Ohne Murren, wohl aber mit dem „Typisch-Stadtmädchen“-Blick öffnete er mir seine Autotür. Der andere ließ das Gitter herunter, so dass ich auch die letzten drei Meter bis zum Eingang trockenen Fußes zurücklegen konnte. Meine Stiefel waren auch teurer als die Exemplare in Gummi, die alle auf dem Hof trugen. Nein, Landegg-Leben ist nicht meins.
7. Mai 2009...21:27
Ein Morgen auf dem Land…
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1 Kommentar
8. Mai 2009 um 14:44
Aber sieh es doch mal von der positiven Seite.Während unsereins wahrscheinlich durch allerhand Exkremente watscheln müsste,genießt du als Frau doch das Privileg,so manche Tür geöffnet zu bekommen.